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Auf dem rechten Auge Blind!

Von der Jungen Welt mag man halten was man mag. Ich selbst habe recht wenig Berührungsängste, wenn es darum geht, mir ein eigenes Meinungsbild zu schaffen und nutze Medien aus den verschiedensten politischen Richtungen, um mir ein möglichst umfangreiches Bild von politischen und gesellschaftlichen Themen zu bilden. Dies ist für mich zweifellos nach wie vor eine der wichtigsten Errungenschaften, die uns das Internet ermöglicht.

Auf dem rechten Auge blind

Fast ein Jahrzehnt ist es nun bald her, als ich mit dem Bloggen angefangen hatte. Damals noch unter dem Pseudonym „bluejax“ auf einem auf WordPress aufgesetzten Blog. Ich habe mich seinerzeit mit den unterschiedlichsten Themen auseinandergesetzt, mich aber immer bemüht und versucht relevante Artikel zu schreiben und eine gewisse (quasi-)journalistische Qualität zu gewährleisten. Schwerpunktmäßig ging es dabei meist um gesellschaftsrelevante Themen.

Doch im Verlauf der vergangenen drei, vier Jahre wurde mein Engagement und Eifer zunehmend geringer. Bis mein Blogger-Dasein irgendwann schließlich ganz zum Erliegen kam. Bluejax.net wurde geschlossen und lediglich ab und zu mal wurde auf PorNoKratie.com ein neuer Artikel veröffentlicht. Aber längst nicht mehr in diesem Ausmaß wie einst. Und inhaltlich weniger auf gesellschaftliche, geschweige denn politische, als vielmehr auf medien(wissenschaftliche) Themen fokussier.

Nun allerdings war es besagter Artikel in der Jungen Welt, der mich bewogen hat, mich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, wieder mit dem Bloggen anzufangen. Und mich auch inhaltlich wieder mit einem Thema auseinanderzusetzen, mit dem ich mich damals auf Bluejax.net wohl am intensivsten befasst habe: Nämlich mit dem Thema Rassismus und Rechtsextremismus!

Mein Leben in Thüringen

2004 bin ich für mein Studium der Angewandten Medienwissenschaften an der TU Ilmenau von Baden Württemberg nach Thüringen gezogen. Zwei Jahre habe ich

zuerst in Erfurt und später nochmal zwei Jahre in Ilmenau gelebt. Vier Jahre, die mit zur schönsten Zeit meines Lebens gehören. Vier Jahre allerdings auch, in denen ich immer wieder mit Rassismus und Rechtsextremismus konfrontiert wurde.

Ich habe mein Blog genutzt, um mich mit diesen Themen öffentlich auseinanderzusetzen. Akribisch habe ich recherchiert und viel Zeit in die Erstellung von Artikeln investiert. Einige meiner Artikel wurden von Mut gegen Rechte Gewalt publiziert, einige lösten Diskussionen aus. Andere nicht.

Rechtsextreme Vorfälle

Nach und nach habe ich in dieser Zeit realisiert, dass in Thüringen so einiges schief lief. Sei es, weil ich über etwaige Vorfälle geschrieben habe, oder weil meine Umgebung und ich selbst in solche Vorfälle verwickelt wurden:

– Da waren eine ganze Reihe von gewalttätigen Übergriffen mit offensichtlich rechtsextremistischem Hintergrund; auf Freunde, Bekannte, Fremde; Übergriffe, die nahezu alle von der Polizei/Staatsanwaltschaft als nicht rechtsextrem eingestuft und letztlich erfolglos eingestellt wurden.
– Da waren Drohungen aus dem rechten Milieu, die mich zwischenzeitlich sehr verunsichert und für einen Tag sogar zum Schließen meines Blogs geführt haben.
– Da war ein Anruf bei der Ilmenauer Polizei, in dem wir nach einem Angriff von Neonazis um Hilfe gebeten haben, der allerdings von Seiten der Polizei mit Verweis auf zu wenig Kapazitäten nicht einmal aufgenommen wurde.
– Da war eine Discothek in Erfurt, die der von den Philipinen stammenden Lebensgefährtin unseres Professors den Zutritt verwehrte mit der Begründung, es befänden sich bereits zu viele Ausländer im Inneren. Wir haben uns damals Kameras und Mikros geschnappt und ein Interview mit dem Club-Besitzer geführt.
– Da war eine Talkshow über „Rassismus in Thüringen“ für die wir in einem kleinen Team mehrere Betroffene interviewt haben und die wir im Ilmenauer Studentenfernsehen ausstrahlen wollten und vor der uns offizielle Vertreter von Stadt und Universität (letztlich erfolglos) abhalten wollten. Aus Angst vor möglichen Imageschäden.

Ein braunes Puzzle

Und so weiter. Dazu habe ich mich mit weiteren Ereignissen und Hintergründen beschäftigt und für mich persönlich so Stück für Stück ein braunes Puzzle zusammengetragen, das schon mal dazu führte, dass junge Menschen, die sich für ein Studium in Thüringen interessierten, erstmal bei mir meldeten, um sich bei mir über die Gefahrenlage zu informieren.

Um eines ausdrücklich klar zu stellen. Ich hatte insgesamt eine wirklich großartige Zeit in Thüringen. Ich habe mich wohl gefühlt. Und die meiste Zeit auch ziemlich sicher. Und ich habe das nicht nur immer wieder betont, sondern etwaige Anfragen auch immer an Personen weitergeleitet, die ich da für noch kompetenter hielt. Und ich kann jedem, der sich für ein Studium in Thüringen oder Ilmenau interessiert, aus vollster Überzeugung empfehlen, dies zu tun. Ich sehe mich trotzalledem auch als Botschafter und Fürsprecher dieser Region.

Ein gesellschaftliches Problem

Und auch wenn ich die Thüringer selbst fast ausschließlich als sehr offen und tolerant kennengelernt habe, so erinnere mich doch an einen Artikel, in dem ich mich mit der von der Thüringer Staatskanzlei herausgegebenen „Monitor Studie“ auseinandergesetzt habe, die regelmäßig die politische Einstellung der Thüringer Bürger untersuchte und welche zumindest in diesem einen Jahr zu dem Ergebnis kam, dass zwei Drittel eine „tendenziell rechte Gesinnung“ aufweise.

Es wäre allerdings unfair, den Eindruck zu vermitteln, dass Thüringen als einziges Bundesland ein Problem mit Rassismus und Rechtsextremismus hat. Nein, das ganz sicherlich nicht. Aber es war nunmal Thüringen, wo ich gelebt habe, als ich mich mit diesem Themenkomplex intensiv beschäftigt habe.

Berliner Polizei unterbindet Berichterstattung von Nazidemo

Berlin steht sicherlich nicht weit nach, wenn es insbesondere auch um zweifelhaftes Verhalten der Behörden geht. Und auch hier habe ich meine ganz eigenen Erfahrungen gemacht. Ich erinnere mich an die Teilnahme an einer Gegendemonstration zu einer großen Nazidemonstration durch Mitte und Friedrichshain, an der ich 2010 teilgenommen habe. Ich habe die Demonstration vor Ort dokumentiert und in Echtzeit im Internet auf vielen Kanälen begleitet.

Gestoppt wurde ich dabei dann allerdings von fünf Polizisten in Kampfmontur, die sich irgendwann auf mich warfen und versuchten, mir ohne jegliche nähere Begründung meine Kamera aus den Händen zu reißen und so das Filmen zu unterbinden. Nach Einsicht der Akten war es dann auch tatsächlich der einzige Punkt der aufgeführt wurde: „Der Verdächtige hatte eine Kamera in der Hand“. Es ist zumindest fragwürdig, was mit dieser Aktion bezweckt, welches Zeichen gesetzt oder welche Gefahr gebannt werden sollte. Das Video gibt es übrigens immer noch im Netz.

Ihr seht, das Thema Rassismus und Rechtsextremismus geht mir sehr nahe. Nicht zuletzt, weil ich für mich Respekt und Toleranz die wohl wichtigsten Grundlagen für eine gesunde und funktionierende Gesellschaft darstellen. Umso mehr hatte es mich Ende 2011 in meinen Grundfesten erschüttert, als die Mordserie der NSU und das damit verbundene unfassbare Versagen der deutschen Behörden publik wurde. Vorgänge, die mich aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen nicht ganz verwunderten, aber die mir dann doch manchmal den Glauben an unsere Rechtsstaatlichkeit fast nahmen.

Für mehr bluejax in PorNoKratie

Einen Blog zu betreiben ist eine zeitintensive Angelegenheit, insbesondere dann, wenn man sich bemüht, eine gute Qualität zu gewährleisten und zudem die Tendenz hat, gerne auch mal zu weit auszuholen. Bluejax.net wird es auch vorerst nicht mehr weiter geben, dazu bin ich heute einfach „zu sehr PorNoKratie“. Und auch wenn ich aufgrund meiner beruflichen Verpflichtungen heute nicht mehr in der Lage sein werde, auch nur annährend jene Frequenz von früher zu erreichen, so möchte ich hiermit meine lange Zeit ruhende Blogger-Aktivitäten wieder aufnehmen.

Ausschlaggeben hierfür ist nicht zuletzt jener Artikel aus der Jungen Welt aus der vergangenen Woche, der nochmal einen erschreckenden Überblick der Ungereimtheiten rund um die Aufarbeitung der NSU-Morde gibt.

Ein Eindruck, der sich aber nicht nur auf diesen einen Artikel beschränkt, sondern der in vielen Artikeln, in denen sich Journalisten mit dem Verhalten von Polizei, Staatsanwaltschaft, Verfassungsgericht, Bundesanwaltschaft oder dem Gericht auseinandersetzen, gezeichnet wird. Zweifel, über die geschrieben, für mich aber dennoch viel zu wenig gesprochen wird.

Linksammlung über behördliches Versagen

Aus diesem Grund habe ich mir nun die Domain www.AufDemRechtenAugeBlind.de gesichert. Dahinter verbirgt sich eine Community bei Google Plus, die als einfache Link-Sammlung von Artikeln aus glaubwürdigen Medienerzeugnissen fungiert, in denen sich erfahrene Journalisten mit behördlichen Ungereimtheiten in der Aufarbeitung von rechtsextremen Vorfällen im Allgemeinen und der NSU-Morde im Speziellen beschäftigen.

Keine Verschwörungstheorien aus fragwürdigen Quellen, sondern einfach nur Journalisten, die auf Ungereimtheiten im Umgang mit der Aufklärung rechtsextremistischer Übergreife hinweisen und Fragen stellen. Denn dass wir ein institutionelles Problem haben, das ist für mich inzwischen nicht mehr nur ein subjektives Gefühl, sondern Fakt. Und für eine demokratische Zivilgesellschaft ist es Gift.

Ich werde versuchen, regelmäßig das Internet nach entsprechenden Artikeln zu durchforsten und eine Auswahl davon auf www.AufDemRechtenAugeBlind.de publizieren. Da es sich um eine offene Linksammlung handelt, kann jeder, der sich für das Thema interessiert gerne daran beteiligen.

Augen auf!

Ich erwarte nicht, dass jeder sofort auf die Straße geht, wenn Neonazis drohend durch die Städte ziehen. Dazu bin ich inzwischen einfach viel zu sehr Realist. Und weil ich mir da sicherlich auch an die eigene Nase fassen kann. Was ich aber sehr wohl erwarte ist, die Augen zu öffnen und sich selbst mit diesen Vorfällen, die da um uns herum passieren, zu konfrontieren und uns näher damit auseinanderzusetzen; und darüber zu reden. Es wäre nicht viel, aber es wäre ein Anfang!

Und was meine Blogger-Aktivitäten angeht, da lehne ich mich jetzt nicht weiter aus dem Fenster und ich werde auch sicherlich keine Versprechungen machen, die sich später dann doch als falsch herausstellen. Fakt ist einzig und allein: PorNoKratie.com ist wieder geöffnet. Hallo Welt!

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